SERGEANT STEEL – „Riders Of The Worm“ (CD Review)

Die oberösterreichische Formation Sergeant Steel hat ihren neuen Videoclip zum Song „Dirty Habbits“ online gestellt.

Das habe ich mal zum Anlass genommen, um mir ihr neuestes Album „Riders Of The Worm“ anzuhören, und eine kurze Kritik zu verfassen. Eines vorweg… lasst euch nicht vom lustigen Album-Titel täuschen. Sergeant Steel macht Musik. Und das wirklich gut. Nicht umsonst haben sie schon Grössen wie The Sweet oder Deep Purple supportet.

So, here are the Votings of the Salzburger X-ACT-Jury:

Mit „Happy Time“ (1) startet ein Album, das es in sich hat. Rock’n’Roll pur. Geile Stimme. Diese Nummer hat Hymnen-Charakter. „Dirty Habbits“ (2) – Die Nummer, die auch als Video auf youTube zu finden ist, hat es in sich. He Leute, das klingt einfach geil. Schade, dass mein Büro zu klein zum Tanzen ist. Mystisch und spacig fängt „Silver Spoon“ an (3). Für diese Nummer haben sich Sergeant Steel Mr. Kane Roberts eingeladen, der bereits auf einigen Alice Cooper-Alben mitgespielt hat. Die Nummer entwickelt sich zu einem feinen Stück Rock. „Where Is My Heart“ (4) – Der Titel klingt schon nach Ballade. Und das wars. Schmusemusik gehört eben zum Hardrock, wie die Gummistiefel zu einem Festival.

Mark Slaughter spielt bei „Young and Hungry“ (5) mit. Eine getragene Rock-Hymne wie aus dem Lehrbuch. Mark weiss einfach wie man Musik macht. Hat mit Slaughter ja schon ein paar Platten verkauft. So an die 5 Millionen 😉 „Only Good Girls (Love A Rock’n’Roll Boy)“ (6) – Klassische Rock-Riffs, knallhart serviert, der Drummer wie eine Maschine und der endgeile Gesang. Hey, warum möchte ich schon wieder tanzen? „Hot Widow“ (7) – Ah, jetzt weiss ich warum The Sweet sich ausgerechnet Sergeant Steel als Vorgruppe ausgesucht haben. Die jungs können auch Glamrock vom Feinsten wiedergeben. Bei der Nummer 8„Mr. Right“ fühle ich mich wie auf einem Aerosmith-Konzert. Das ist genau die Art von Mucke, die ich mag – klassischer, geiler Bombastic Rock.

„Can’t Take My Hands“ (9) – Ein Intro im Indian-Style, die Nummer hat Potential. Kreischende Gitarren kombiniert mit mehrstimmigen Gesang im Refrain. So muss Rock’n’Roll klingen! „Rock n Roll Highway“ (10) ist die Nummer, mit der ich am wenigsten anfangen kann. Aber die Geschmäcker sind ja Gottseidank verschieden. Mit „Samsara“ (11) und „Promised Land“ (12)  beweisen die Jungs noch mal eindrucksvoll, dass sie auch gefühlvolle Balladen schreiben und wiedergeben können. Einfach kuschelig. „Trouble Maker“ (13)„He, ist das hier die Rocky Horror Picture Show?“, denke ich mir. Klingt auf jeden Fall so, und macht Spass in den Ohren. Mit dem Track (14) wird die Single „Dirty Habbits“ nochmal im Beastie Boys-Style remixed. Klingt schräg, gut… und ist ein cooler Bonus Track.

… Hmmmm, das Fazit?

Gute Rockmusik muss nicht immer aus Amerika kommen. Oberösterreich scheint auch eine gute Ecke dafür zu sein. Sergeant Steel wird man sich merken müssen. Die habens echt drauf. Und für „Riders Of The Worm“ vergebe ich ungeschaut 9 von 10 Punkten! Ein tolles Stück Musik!

Review by ULI STOLLWITZER

Weblinks: Sergeant Steel HomepageSergeant Steel on Facebook

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INFO:

Artist: Sergeant Steel
Album-Titel: Riders Of The Worm (Studioalbum)
Veröffentlichungsdatum: 27. November 2015
Plattenlabel: Boyz Tyme Records
Label Artikel: #002 15 01
Vertrieb: cdbaby, Music Buy Mail
Formate: CD, Download, Streaming

  • Titelliste:
  • 01. Happy Time (Love On Demand)
  • 02. Dirty Habits
  • 03. Silver Spoon – feat. Kane Roberts
  • 04. Where My Heart Is
  • 05. Young And Hungry – feat. Mark Slaughter
  • 06. Only Good Girls (Love A Rock ‘n’ Roll Boy)
  • 07. Hot Widow
  • 08. Mr. Right
  • 09. Can’t Take My Hands
  • 10. Rock ’n’ Roll Highway
  • 11. Samsara
  • 12. Promised Land
  • 13. Trouble Maker
  • Gesamtspieldauer (CD-Version): 55:33 Minuten