SCHUBERT IN ROCK – 5 track appetizer 2017 (Review/News)

Im Jahr 2013 schlug das Projekt Schubert In Rock ein wie eine Handgranate. Das österreichische Hard Rock-Aushängeschild Klaus Schubert aus Innsbruck, bestens bekannt für seine Kult-Band No Bros, scharte einen Haufen illustrer Gäste um sich und veröffentlichte ein megageiles Album. Mit dabei waren damals Tony Martin (Black Sabbath, etc.), Doogie White (Rainbow, Michael Schenker, Tank, etc.), Biff Byford (Saxon), Joe Lynn Turner (Fandango, Yngwie Malmsteen, Rainbow, Deep Purple, etc.), Marc Storace (Krokus), Bernie Marsden (Whitesnake, Juicy Lucy, UFO, etc.), Don Airey (Rainbow, Deep Purple, K2, Colosseum, Ozzy Osbourne, Gary Moore, etc.), Neil Murray (Whitesnake, Gary Moore, Black Sabbath, Snakecharmer, etc.) und natürlich Klaus Schubert’s treue Wegbegleiter aus Tirol und Umgebung. Das vielbeachtete Album ging weg wie die warmen Semmeln und dann gab es ja auch noch Ende 2013 ein Konzert in Innsbruck, ein Megaspektakel mit allen Gästen!

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Und nun ist es scheinbar an der Zeit, diesem tollen Kapitel eine Fortsetzung zu verpassen, denn unlängst flatterte eine CD mit der Aufschrift „Schubert In Rock – 5 track appetizer 2017“ in die Redaktion und wie man hört ist Klaus Schubert wieder mit einer Schar toller Gäste um Studio und nimmt wieder einige sicher saugeile Songs auf! Auf diesem Appetizer sind bereits Michael „Mike“ Vescera (Yngwie Malmsteen, Obsession, Loudness, Killing Machine, etc.) und wieder Doogie White zu hören. Aber auch Schubert’s Freunde lieferten amtliche Beiträge, die den internationalen Stars um nichts nachstehen. Aber hören wir mal rein…

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Gleich der erste Song „Ride The Bullet“ kommt ganz anders rüber, als man erwarten würde: ein Cowboy-Song der hardrockigen Art mit Slide-Gitarre von Gery Moder und Bouzouki von Daniel Haslwanter, dazu die „üblichen Verdächtigen“ Bernhard Welz (Drums), Andy Brunner (Keyboards), Andy Marberger (Bass) und Klaus Schubert himself (Guitars). Gesungen wird der Titel mehr als amtlich von Walter Stuefer. Dann schau ich kurz zum Fenster raus, weil ich einen Hubschrauber höre… Fehl-Alarm… die Hubshraubergeräusche kommen von der CD und läuten den Song „Back From The Dead“ ein, bei dem die Herren Marberger, Welz und Schubert von Doogie White unterstützt werden. Der schleppende Groove der Nummer geht einem durch und durch und der klassische Part ist auch mal was ganz anderes. Klaus Schubert spielt saulässige Gitarren-Parts, wie übrigens auf jedem Track! Schubert hat übrigens auch alle Songs komponiert, bis auf den nächsten – „Dance Of The Black Tattoo“, der stammt nämlich aus der Feder von Tony Clarkin und der ist bekanntlich Gitarrist bei Magnum und diese Band hat den Song im Original auf ihrer genialen CD „On The Thirteenth Day“ (2012) veröffentlicht. Welz, Brunner und Schubert werden diesmal von Andy Marberger am Bass und an den Leadvocals tatkräftigst und kompetent unterstützt. Diese Version unterscheidet sich hinsichtlich Arrangement nicht sehr vom Original, doch sind Schubert’s Gitarren schärfer und gnadenloser als die von Clarkin. Beim nächsten Song – „On The Line“ – sind wieder Marberger, Brunner, Welz und Schubert an den Geräten, den Gesang hat auf diesem fetzigen Song Michael Vescera übernommen. „On The Line“ könnte gerade so gut ein Rainbow-Song sein, Klaus Schubert kann seine Liebe zu Ritchie Blackmore und dessen Musik nicht verstecken, muss er auch nicht! Auf „John Doe“ spielen wieder Schubert, Welz und Marberger, die Keyboards hat auf diesem Instrumental-Track Martin Seimen übernommen. Diese Nummer ist ein Showcase für Schubert als Gitarristen, hier zeigt er lässige Skills, bearbeitet das Wah Wah-Pedal und entlockt seiner Stratocaster auch melodiöse Töne. Im Mittelteil glänzt Marberger mit einem kurzen, aber lässigen Bass-Solo, ehe wieder „General Schubl“ das Kommando mit seiner Gitarre übernimmt. Interessante Nummer allemal!

Dieser „5 track appetizer“ macht letztendes genau das, was er soll: Appetit auf mehr! Und das kommt hoffentlich schon bald auf den Markt! Und wie man hört, ist Klaus Schubert auf seiner Suche nach coolen Gästen auch schon wieder fündig geworden: Ken Hensley (Uriah Heep, Blackfoot, etc.) ist fix dabei und mit anderen wird grad fleissig verhandelt! Man darf gespannt sein, wen uns der Klausi da noch auftischen wird! Auf alle Fälle kommt da ein weiteres wahres Meisterwerk auf uns zu! Stay tuned!

Very interesting News by TOM PROLL

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…und das erste Video zu einem der neuen Tracks gibt’s auch schon: