„ROCK THE RING“ 2018 – ein Rückblick auf das Festival des Jahres!

Wenn man so wie wir schon seit Jahrzehnten auf ein paar Hundertschaften an Festivals, Open Airs und sonstigen Konzerten war, dann kann man nicht nur was erzählen, sondern verfügt zwangsläufig auch über die Erfahrung, faire Beurteilungen durchzuführen. Und darum ist und bleibt für uns das „Rock The Ring“ in Hinwil im verträumten Zürcher Oberland in der wunderschönen Schweiz das Festival des Jahres! Erstens weil alles supertoll organisiert ist, zweitens weil man sich dort einfach wohlfühlt, drittens weil das Gastro-Angebot einfach abwechslungsreich ist und qualitativ passt und viertens weil dort immer wieder Bands spielen, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hätte wie z.B. die unglaublichen Hooters, FM (!!!) und Billy Idol (alle 2015), sowie die gnadenlos kultigen Cheap Trick (2017), – und weil das komplette Line Up einfach immer wieder ein Hammer ist und weil die „Rock The Ring“-Crew immer wieder Headliner bringt, die ihr Geld auch wert sind!! Hier machen Leute ein Festival, die nicht mal schnell Kohle scheffeln wollen, sondern in erster Linie selber gerne Musik hören und den Rock’n’Roll einfach lieben! Und was die Veranstalter noch besonders ehrt: immer wieder bekommen Schweizer Acts Auftrittsmöglichkeiten und Newcomer dürfen sich auch gerne melden und bekommen eine Chance, auf der Hauptbühne vor grösserem Publikum oder auf der neuen, kleineren 2. Bühne aufzutreten! Respekt!

Heuer dauerte das Festival zum ersten Mal vier Tage und ein zweite Bühne sorgte zusätzlich für Abwechslung. Das heuer erstmals praktizierte „Cashless System“ steckte noch in den Kinderschuhen, viele Festivalbesucher regten sich auf und beschwerten sich, weil ein paar „Cashless-Kassen“ anfangs nicht funktionierten, aber das Team von „Rock The Ring“ bekam auch das in den Griff und – ob man es will oder nicht – das „Cashless System“ wird sich – wie auf anderen Open Airs auch – durchsetzen. Skurilität am Rande: die „Serviertöchter“, wie Kellnerinnen in der Schweiz heissen, müssen jetzt fragen, ob man auch Trinkgeld mitabbuchen lassen will… Peinlich, peinlich!

Backstage bei „Rock The Ring“ 2018, v.l.n.r.: Eric St. Michaels (Solo-Artist, King Zebra, China…), Tom Proll (X-ACT Music Magazine, Jonny Alton Band) und Hansruedi „Knö“ Knöpfli („Rock The Ring“-Crew)

Nun zum Festival: Den Mittwoch und den Donnerstag (20.6. und 21.6.) haben wir leider verpasst, aber wie man hörte, waren auch die Böhsen Onkelz (Mi.), Jan Delay (Do.), Bligg (Do.) und viele andere sehr stark und haben das Festival gerockt, dass es eine wahre  Freude war. Am Freitag, 22. Juni 2018, haben wir aufgrund von staubedingten Anreise-Problemen leider auch Gotthard’s Leo Leoni’s neue Zweitband CoreLeoni verpasst, aber wie uns Eric St. Michaels glaubhaft versicherte, haben sie abgerockt, dass die Fetzen geflogen sind! Übrigens: Eric St. Michaels hat natürlich wieder einmal im Business-Partner-Zelt in den Umbaupausen sein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Solo-Programm dargeboten! Und wer jetzt glaubt, er hätte bloss Gassenhauer wie „Proud Mary“ oder „Me And Bobby McGee“ heruntergeschrumpelt, dem sei verraten, dass er unglaublich eindrucksvolle Versionen von „Hotel California“ und „Stairway To Heaven“ gebracht hat! Nur er mit seiner geilen Stimme und sich selbst auf der Gitarre begleitend. Sensationell! Manfred Mann’s Earthband brachten ihren gewohnt qualitativ hochwertigen Hit-Cocktail. Songs wie „Blinded By The Light“, „Mighty Quinn“ oder „Davy’s On The Road Again“ haben eben quasi eine „Langzeit-Hit-Garantie“ und wurden frenetisch abgefeiert! Der neue Sänger ist allerdings gewöhnungsbedürftig…

BLACK STONE CHERRY lieferten einen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens. Die US-Boys brachten ihren tollen Southern Rock in den Autobahnkreisel nach Hinwil mit! Ihr Southern Rock ist sowas wie eine Mischung aus Lynyrd Skynyrd und Molly Hatchet und wusste mit kompromissloser Härte und tränengetränkten Melodien zu begeistern. Leider sind sie hierzulande – also mehr oder weniger in Europa… – viel zu wenig bekannt, weshalb der Andrang vor der Bühne noch nicht so übermässig gross war. Aber die, die vorne mit dabei waren und den grandiosen Sound genossen haben, die werden das weitererzählen und irgendwann sind Black Stone Cherry auch bei uns eine richtig grosse Band. Wetten?!

URIAH HEEP

Der Publikumsandrang vor der Bühne änderte sich schlagartig bei der Kultband URIAH HEEP, die auch in Hinwil schon Stammgäste sind und hier fraglos und zurecht geliebt werden! Bernie Shaw (Vocals), Mick Box (Guitars) & Co. liessen nix anbrennen und boten ein erfrischendes Set aus umjubelten Klassikern und herzhaft beklatschtem neuen Material. Die Band war wie immer in absoluter Höchstform und zauberte ihre Hits nur so aus dem Hut. Eine Band, die 2019 ihr 50. Gründungsjubiläum feiert und die derart abfetzt, das muss man erstmal suchen! Sie haben immer noch viel Spass auf der Bühne und auch wenn sie ihre Hits schon tausende Male gespielt haben, so wird niemals etwas lustlos heruntergenudelt. Und das ehrt diese Band, bei der es immer noch eine wahre  Freude ist, einem ihrer Konzerte beizuwohnen! Die Setlist: „Gypsy“, „Look At Yourself“, „Shadows Of Grief“, „Stealin'“, „The Law“, „Sunrise“, „The Magician’s Birthday“, „The Wizard“, „One Minute“, „Between Two Worlds“, „July Morning“, „Lady In Black“ und „Easy Livin'“. Das Line Up: Mick Box (Guitars, Vocals, Gründungsmitglied), Bernie Shaw (Leadvocals), Davey Rimmer (Bass, Vocals), Phil Lanzon (Keyboards, Vocals) und Russell Gilbrook (Drums, Vocals). Aktuelles Studio-Album: „Outsider“ (2014), Aktuelles Live-Album: „Live At Koko – London 2014“ (2015).

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SIMPLE MINDS Line Up 2018 in Hinwil (v.l.n.r.): Charlie Burchill (Leadguitar), Catherine „The Anchoress“ Anne Davies (Keyboards, Vocals), Cherisse Osei (Drums), Jim Kerr (Leadvocals), Sarah Brown (Vocals), Gordy Goudie (Rhythm-Guitar) und Ged Grimes (Bass).

Headliner am Freitag, 22.6.2018 waren die SIMPLE MINDS, die sich in den 80ern fraglos enormen Kult-Status erspielten und seit daher ihren damaligen Erfolgen hinterherlaufen. Zwar veröffentlichen sie Album um Album, aber immer wieder werden sie auf ihren Überhit „Don’t You (Forget About Me)“ reduziert. In Hinwil brachte die besetzungstechnisch runderneuerte Band eine tolle LED- und Light-Show, hatten einen unglaublich tollen Live-Sound (an dieser Stelle ein massives Kompliment an die Sound-Crew!) und begeisterten das Publikum mit einer Mischung aus alten und neuen Songs. Aber wie gesagt, alle warteten geduldig auf den Überhit „Don’t You (Forget About Me)“ und dann aber kochte der Autobahnkreisel wie ein Hexenkessel! Ende gut, alles gut! Setlist: „The Signal And The Noise“, „Waterfront“, „Let There Be Love“, „Love Song“, „Sense Of Discovery“, „The American“, „See The Lights“, „Summer“, „Once Upon A Time“, „All The Things She Said“, „Dolphins“, „Let The Day Begin“ (The Call Cover), dann endlich das heiss und lang erwartete „Don’t You (Forget About Me)“ und die Zugaben „Barrowland Star“, „Alive And Kicking“ sowie „Sanctify Yourself“. Aktuelles Studio-Album: „Walk Between Worlds“ (2018).

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MEISTERROCKER

Am Freitag ist uns aber noch eine Band stark aufgefallen: MEISTERROCKER auf der Stage 2! Die Band um den stimmgewaltigen Sänger „Keule“ aus Lustenau (Vorarlberg) heizte während zwei Umbaupausen und als Aftershow-Act nach dem Simple Minds-Konzert auf der neuen, zweiten Bühne ordentlich ein! Die Rock- und Metal-Klassiker, die Keule und seine Mannen boten, waren feinstes Rock-Handwerk ohne Tricks und doppelten Boden! Eine Rock-Coverband, die nicht die Klassiker eins zu eins nachkasperlte wie die meisten Bands ihres Genres, sondern die es mit Bravour verstand, den unsterblichen Hits ihren ureigenen Stempel aufzudrücken und weniger bekannten Songperlen neues Leben einzuhauchen. Respekt meine Herren!

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Am Samstag, 23. Juni 2018 verpassten wir aus verkehrstechnischen Gründen das Saint City Orchestra, kamen dafür aber rechtzeitig zu THE DARKNESS, die grandios spielten und eine Glam-Party abfeierten, die sich sehen und hören lassen konnte. Sie sind also wieder voll da und es macht ihnen auch wieder sichtlich und hörbar Spass, auf der Bühne abzurocken, dass die Fetzen fliegen! Und mit ihrem Mega-Hit „I Believe In A Thing Called Love“ vom 2003er Debut-Album „Permission To Land“ hatten sie auch in Hinwil den grössten Applaus ihres recht ansprechenden Sets. Eine Band, die man live unbedingt mal gesehen und gehört haben sollte! So muss Glam-Rock!

LEVEL 42

Monströs und gewaltig eröffneten LEVEL 42 ihr Set mit „Heaven In My Hands“. Die Fanfaren-Hymne der Bläser und die verzerrten Power-Chords klangen mächtig über den Autobahnkreisel. Die Band um ihr Mastermind, Sänger und Bassist de Luxe Mark King hat ja bekanntlich ein paar Metamorphosen durchgemacht, von der Fusion-Band zur Funk-Band und zwischendurch auch mal Hitparadenstürmer mit den Pop-Songs „Lessons In Love“ und „Running In The Family“, – und genau diese Hits sind es, die das Publikum frenetisch abfeiert. Aber auch Songs wie „The Sun Goes Down  (Living It Up)“ oder „Building Myself A Rocket“ kommen immens gut an. Und die sicher zahlreichen Bassisten im Publikum kamen bei King’s spektakulärem Bass-Solo fraglos auf ihre  Kosten! Level 42 sind anno 2018 nicht unbedingt mehr omnipräsent im Radio, aber sie sind eine saugute Live-Band und ihr Konzert war unterm Strich ein Hammer! Line Up in Hinwil: Mark King (Bass, Bass-Solos, Bass-Slap-Attacken, Bass, Bass, Bass…, Leadvocals), Mike Lindup (Keyboards, Vocals), Pete Ray Biggin (Drums), Nathan King (Guitar, Vocals), Sean Freeman (Saxophon) und ein Trompeter sowie ein Posaunist. Aktuelles Studio-Album: „Sirens“ (2013).

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UB40 gehörten dann zu jener Sorte „Künstler“, die Journalisten und Fotografen sekkieren wollen und Fotos und Interviews strikt verboten hatten. Aber kindische Aktionen und Arroganz der überheblichen Sorte hin und her, – live haben sie ihr Publikum zu begeistern gewusst. Es waren auch plötzlich jede Menge „Ganja-People“ im Publikum, die Rastafarben trugen und Rastafahnen hochhielten und ihre Köpfe herumwirbelten, dass die Dreadlocks nur so herumflogen. Klar brachten sie alle „ihre“ Hits. Ihre? Naja, „Cherry Oh Baby“ stammt im Original von den Rolling Stones, „Red Red Wine“ ist eigentlich von Neil Diamond, die Originalinterpreten von „I Got You Babe“ sind Sonny & Cher, „Can’t Help Falling In Love“ wurde für Elvis Presley geschrieben, „Kingston Town“ schrieb und sang der jamaikanische Künstler Lord Creator„I’ll Be Your Baby Tonight“ hat Robert Palmer geschrieben und interpretiert und „Here I Am (Come And Take Me)“ stammt von Al Green. Und da ihre wenigen eigenen Kompositionen durchschnittliche Reggae-Massenware sind, bleibt unterm Strich die Feststellung, dass UB40 ein sehr gute Reggae-Coverband sind. Na? Ernüchtert? Egal, den Rastamännern und Rastafrauen hat es gefallen und zum sonnigen Wetter und dem vieler Orts präsenten süsslichen Geruch haben sie auch gepasst wie die Faust auf’s Auge! Von den original UB40 waren nur mehr Ali Campbell (Guitar, Leadvocals), Mickey Virtue (Keyboards) und „Astro“ aka Terence Wilson (Percussion, Trumpet, Vocals) auf der Bühne, der Rest waren hired musicians… Auch egal, toller Sound, die Original-Stimme und Songs, die (fast) jeder mitsingen konnte!

SANTANA

SANTANA war dann das absolute Highlight am Samstag! Glasklarer Sound und ein Carlos Santana (71) in absoluter Spiellaune! Er spielte ältere, legendäre Klassiker wie „Soul Sacrifice“, „Jin-Go-Lo-Ba“, „Black Magic Woman/Gipsy Queen“, „Oye Como Va“ oder das wunderbare Instrumental „Europa (Earth’s Cry, Heaven’s Smile)“ und dann neuere Stücke wie „Maria Maria“, „Smooth“ oder „Foo Foo“, dafür wurden ganze Jahrzehnte seines Schaffens ausgelassen, – man vermisste Songs wie „Well Allright“, „Moonflower“ oder das grandiose „Aquamarine“ und natürlich fehlte auch das ewig mächtige, unsterbliche Gitarrenstück „Samba Pa Ti“!! Dafür wurde viel improvisiert, seine Ehefrau und Schlagzeugerin Cindy Blackman-Santana durfte ausgiebig solieren und bei „Smooth“ jammten alle herum, stimmten sogar zwischendurch „Roxanne“ von Sting an und bei der Vorstellung der Musiker durften auch alle gehörig solieren! Wenn auch wichtige Songs seiner Karriere fehlten, so war es doch ein Erlebnis. Die Show auf modernstem Level mit jeder Menge Video-Einspielungen und LEDs, der Sound wirklich vom Allerallerfeinsten und eine Band, die absolut amtlich musizierte! Und Carlos spielt immer noch atemberaubend virtuos und wunderschön melodiös! Was für ein Highlight! Line Up in Hinwil: Carlos Santana (Leadguitar, Vocals, Percussions), Cindy Blackman-Santana (Drums), Dave K. Mathews (Keyboards), Benny Rietveld (Bass), Ray Greene (Vocals), Andy Vargas (Vocals), Tony Lindsay (Vocals), Carl Perazzo ( Timbales, Percussions), Marcus Malone (Congas, Percussions), Paoli Mejías (Percussions), Tommy Anthony (Rhythm-Guitar). Aktuelles Album: „Santana IV“ (2016).

NAZARETH

Was sollte nach Santana noch kommen? Wer sollte das toppen? NAZARETH sollten das Festival zu später Stunde noch beschliessen. Also mehr oder weniger, was von Nazareth, so wie ich sie in meiner Jugend kannte und liebte, noch übrig blieb: Pete Agnew am Bass ist das einzig verbliebene Originalmitglied, sein Sohn Lee Agnew spielt seit 1999 Drums, die Gitarre bedient kompetent Jimmy Murrison seit 1994 und die Leadvocals steuert amtlich Carl Sentance seit 2015 bei. Nach dem mächtigen Sound von Carlos Santana und seiner fantastischen Band klangen Nazareth ein bisschen dünn und unter genauerer Betrachtung sollte für den Tontechniker, der Nazareth den soundmässigen „Wind aus den Segeln“ nahm, die Prügelstrafe wieder eingeführt werden. Aber die Band spielte sich sehr anständig durch ihre Vielzahl an Mega-Hits, die ja wirklich nun jeder kennt: „Dream On“, „Love Hurts“, „Hair Of The Dog“, „This Flight Tonight“, „My White Bicycle“ oder „Razamanaz“. Sie kredenzten aber auch eine Menge neuerer Songs und seltener gehörte Stücke wie „Miss Misery“, „Broken Down Angel“ oder „Shanghai’d In Shanghai“. Alles in allem ein toller Abschluss eines unglaublich lässigen Festivals, welches auch 2018 keine Wünsche offen liess! Nazareth waren da genau die richtige Band zur richtigen Zeit, sie bretterten ihre nahezu unsterblichen Hits in die laue Sommernacht und alle waren happy!

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Was soll man sagen? „Rock The Ring“ 2018 ist Geschichte und hat den zigtausenden Musikfans aus der Schweiz und darüberhinaus einmal mehr ein Festival der Extraklasse präsentiert. Einmal mehr hat alles gepasst, tolle Stimmung, alles supersauber, alle freundlich, Essen supergut und Musik vom Feinsten! Und das allerbeste an „Rock The Ring“: keine lähmend langen Endlos-Umbaupausen, wie man es von anderen Festivals her kennt, hier wird nach „Schweizer Präzision und Pünktlichkeit“ zack zack umgebaut! Ruck zuck geht das! Und dann die vielen Ordner, Security und Helfer: alle schwirren emsig herum wie fleissige Bienen und bleiben trotz Stress obercool, multiprofessionell, korrekt und freundlich! Aggressive und saufreche Securities wie man sie auf anderen Open Airs und Festivals schon erlebt hat, gibt es in Hinwil bei „Rock The Ring“ schlicht und ergreifend nicht! Da können sich andere Veranstalter in ganz Europa – ja, auch die Grossveranstalter! – ein sattes Scheibchen abschneiden! Man darf sich schon mit grosser Vorfreude auf „Rock The Ring“ 2019 freuen, welches vom 20. Juni bis 22. Juni 2019 über die Bühnen gehen wird! See you in 2019! Keep on rockin‘ in a free world!

Festival-Review by TOM PROLL

Alle Fotos von SYLVIA TSCHOPP-BECCARELLI

Tom
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X-ACT Music Magazine - Gründer, Erfinder, Herausgeber, Medieninhaber, Chefredakteur, Design, Logo-Creator. Sonst noch: Gitarrist, Composer, Arranger, Producer, Bandleader.