CHRISSI REITER – eine Stimme wie Blitz und Donner, Sonnenschein und Regenbogen!

Sängerinnen gibts ja nicht gerade wenige, wirklich gute gibts schon weit weniger und bei den exzellenten wird die Luft schon ganz schön dünn! Nun, Chrissie Reiter aus Dornbirn ist nicht nur die wahrscheinlich beste Sängerin aus Vorarlberg, sie singt auch österreichweit locker in der Oberliga mit und man darf ihr getrost internationales Niveau attestieren! Diese Frau singt alles, von brachial rotzig rockig frech über lasziv bluesig bis hin zu feinfühlig, samtig & gefühlvoll. Das alles natürlich astrein intoniert, mit Kraftreserven in der Stimme, dass andere vor Neid erblassen und locker vom Hocker über mehr als 4 Oktaven! X-ACT Music Magazine hat dieser Ausnahmesängerin getroffen und sie zum Interview gebeten!

X-ACT: Erzähl kurz mal über deinen Werdegang…

Chrissi Reiter: Naja, grundsätzlich stamme ich aus einer sehr musikalischen Familie, die Stimme und das Singen wurden mir praktisch schon in die Wiege gelegt. Ich sang also schon von Kind auf und machte klarerweise auch gesanglich dem Alter angepasste Ausbildungen, besuchte die Musikhauptschule in Dornbirn, später dann das Jazz-Seminar in Dornbirn und u.a. Gesangsausbildung bei Ina Wolf, der Ex-Frau des legendären Frank Zappa-Keyboarders und Star-Produzenten Peter Wolf.

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X-ACT: Also singen von klein auf, – wahrscheinlich auch in diversen Bands?

Chrissi Reiter: Ja klar! Da waren unter anderen meine erste Band namens Scrambled, eine Funk-Band aus St. Gallen, CH, Supreme, eine Party- & Gala-Band aus Lustenau und Kayano, eine interesante Melodicrock-Band aus der Schweiz.

Chrissi spielt mir daraufhin eine Demo-CD von Kayano mit 5 Songs vor, ein Proberaummitschnitt, der dennoch sauber tönt, vor allem sehr gutes Songmaterial zu bieten hat und sie selber singt Rock in Reinkultur und bei Vergleichen mit Grössen wie z.B. Alannah Myles kann sie locker mithalten! Speziell die balladeske Nummer „This Is Not A Lovesong“ bleibt hängen und ich finde es schade, dass diese Songs nie anständig ausproduziert und veröffentlicht wurden…

Chrissi Reiter: Es ist echt jammerschade, die Band zerstritt sich dann wegen Nichtigkeiten und löste sich auf, bevor sie noch richtig durchstarten konnte… Aber: Ich habe die Vocal-Lines geschrieben und eine Freundin von mir die Texte, also es besteht ja die Möglichkeit, diese Songs irgendwann mal neu aufzunehmen…

X-ACT: Wie ich gehört habe, hast auch schon auf einem Soundtrack für einen Hollywood-Film gesungen… Wie kam es dazu und um welchen Film handelte es sich?

Chrissi Reiter: Jürgen Bartel aus Hohenems schrieb und produzierte mit mir den Song „Cry“ für den Soundtrack des Filmes „House Of The Dead, Part 1“, ein Film mit u.a. Jürgen Prochnow. Diesen Song habe ich unter dem Künstlernamen Cassideena produziert und veröffentlicht.

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Sie schiebt die CD in den Player und der Song „Cry“ startet: eine Hammerballade a la Bon Jovi, nur besser, – sehr interessant instrumentiert und arrangiert und Chrissi in absoluter Top-Fom! Sie singt diesen Titel mit einer Hingabe, dass sich die vielzitierte Gänsehaut einstellt! Keine Frage, dieser Song ist ihr auf den Leib geschrieben und ist eine Ballade auf internationalem Niveau, wurde ja auch weltweit veröffentlicht! Schade nur, das die Plattenfirma keine Single-Auskopplung veröffentlichte! Dieser Song hätte wahrscheinlich auch die Charts in Amerika geknackt!

X-ACT: Und was hatte es mit diesem Weihnachts-Song auf sich, von dem man so viel hört?

Chrissi Reiter: Ein gewisser Peter Zimmermann aus Bregenz schrieb und produzierte mit mir den Song „Merry Christmas“, das war auch der Titelsong für einen Weihnachts-Sampler, den der ORF veröffentlichte. Mein Song war auch der Titelsong dieser CD!

Und schon höre ich diesen Titel: eine wunderschöne Weihnachtsnummer mit tollem Refrain, sehr stilsicher arrangiert und abermals mit einer Chrissi Reiter, die diesmal fast schon brav, aber natürlich sehr solide und astrein singt. Dieser Sampler wurde auch zu Tausenden verteilt und verkauft und da die Nobel-Firma „Wolford“ diese Produktion sponserte, war diese CD natürlich auch weltweit in den „Wolford“-Filialen zu haben! Respekt!

X-ACT: Tolle Sachen hast du da mittlerweile gemacht! Alle Achtung! Nun fragt sich deine Fangemeinde sicher, wann endlich dein erstes eigenes Album auf den Markt kommt…

Chrissi Reiter: Ich würde schon gerne mal mein erstes eigenes Album machen, aber ich habe noch nicht die richtigen Leute und das passende Studio gefunden, denn das soll ja eine tolle Produktion mit geilen Songs werden. Aber ich sammle einstweilen mal Ideen, schreibe Texte und hoffe, dass sich demnächst mal was ergibt… Mal seh’n…

X-ACT: Wie wird das Album, deine eigenen Songs, stilistisch angesiedelt sein?

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Chrissi Reiter: Also grundsätzlich schon global Rockmusik, – ich bin aber auch nicht abgeneigt, wenn’s mal bluesig oder funkig wird. Oder Soul zum Beispiel… und vor allem Balladen! Ich liebe Rock-Balladen!

X-ACT: Und in englischer Sprache, oder?

Chrissi Reiter: Nicht unbedingt! Ich singe auch gerne auf deutsch und habe in den letzten Jahren die deutsche Sprache so richtig zum singen entdeckt! Vielleicht sind auf dieser CD ja dann deutsche und englische Songs drauf… Lassen wir uns überraschen!

X-ACT: Im Moment singst du hauptsächlich bei Just Two und der Gala- /Show-Band „3-lagig“, – wenn ich richtig informiert bin?

Chrissi Reiter: Ja, Just Two ist das Duo mit dem sehr guten Gitarristen George Kouvatsis, wo wir die besten Pop- und Rock-Hits der letzten 50 Jahre spielen und mit dem Trio „3-lagig“ spielen wir alles mögliche, von Hochzeiten über Galas, Tanzveranstaltungen und in noblen Hotels…

X-ACT: Wer dich jemals auf einer Bühne gehört und gesehen hat und das sind bislang schon sehr, sehr viele, dann werden all diese Menschen gerne unterschreiben, dass du immer alles gibst, dass du jeden Song zu 100% singst, egal ob vor 30 oder 3.000 Leuten, für dich gibt es kein schonen, kein einfach mal so trallala… du singst alles mit Kraft und Hingabe, mit voller Leidenschaft, machmal rockig wie Blitz und Donner und dann wieder sanft wie der Sonnenschein samt Regenbogen…

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Chrissi Reiter: Ich kann aber auch gar nicht anders, ich muss immer alles geben, das bin ich dem Publikum und auch den Songs schuldig. Das ist mein naturell, ich würde auch nie Autotune oder ähnliches Schummelzeug für die Stimme verwenden… Mich gibts nur live und pur und das zu 100%! Ich liebe Musik, ich liebe Gesang und ich liebe die Bühne – das sagt ja alles, – oder?!

Tolle Einstellung hat diese Frau und eine gigantische Stimme sowieso, sie schmettert mal so nebenbei „Mercedes Benz“ von Janis Joplin im Garten hinter ihrem Haus und ganz ohne Mikrofon hört man dennoch ihre facettenreiche Stimme klar und deutlich, jede Phrasierung sitzt – und dabei strengt sie sich nichtmal grossartig an! Da kann eine Adele z’ammpacken und so manch anderer Superstar muss sich warm anziehen! Man kann sich nur wünschen, dass der richtige Songschreiber mit dem richtigen Produzenten im massgeschneiderten Tonstudio mit ihr ein Album aufnehmen, welches den Namen Chrissi Reiter über alle Grenzen hinweg bekannt macht und sie samt ihrer phänomenalen Stimme endlich auf den Rock-Olymp hebt, wo sie eigentlich schon lange stehen sollte!

Interview & Story by TOM PROLL

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