ECLIPSE – „Armageddonize“ (CD-Review)

Das letzte Album von Eclipse wurde bereits im Feber 2015 veröffentlicht. Da sich Eclipse aber im September auf Europatournee befinden, in deren Rahmen sie neben Deutschland, Schweiz, Italien und Tschechien auch in Österreich (Innsbruck am 01. 10. 2015 – im Halys) Station machen, stellen wir euch Band und CD näher vor.

Gegründet wurden Eclipse bereits 1999 in Stockholm. Nach mehreren Besetzungswechseln haben sie nun mit „Armageddonize“ (Frontiers Records) ihr viertes Album am Start. Erik Martensson (Vocals, Guitar), Magnus Henriksson (Leadguitar), Robban Bäck (Drums) und Magnus Ulfstedt (Bass) haben sich wie ihre skandinavischen Musikerkollegen von WigWam, H.E.A.T. oder The Poodles dem melodiösen Hardrock verschrieben.

Mit dem Vorgängeralbum „Bleed & Scream“ war Eclipse ein von der Musikpresse hochgelobtes Hammeralbum gelungen. Deshalb waren die Erwartungen von Kritikern und Fans an das neue Album natürlich dementsprechend hoch. Vorweg kann man bereits sagen, die Jungs um Sänger Erik Martensson haben die Erwartungen voll erfüllt.

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Der Opener „I Don’t Wanna Say I’m Sorry“ besticht auch gleich durch einen eingängigen Refrain, der sich sofort in den Gehörgängen festsetzt. Ein Uptempo Song der sicher keinen Rockfan mehr ruhig sitzen lässt. „Stand On Your Feet“ schlägt in die gleiche Kerbe, ein schneller Rocksong, der wie gemacht für die Livebühne ist. „The Storm“ beginnt mir ruhigen akustischen Gitarren, bevor der Song mit Erik’s Stimme und fetten Drumbeats explodiert. Ein mystischer Beginn und ein bluesiges Gitarrensolo leiten „Blood Enemies“ ein. Einer der härtesten Songs, den Eclipse geschrieben haben. „Wide Open“ ist ein weiteres Highlight – eingängige Melodien, ein treibender Rhythmus, absolutes Hitpotential und ein Sänger in Hochform.

Mit „Live Like I’m Dying“ wird erstmals das Tempo zurückgenommen. Eine epische Powerballade und ein Gruß an alle Cowboys out there 😉 . Mit „Breakdown“ nehmen Eclipse wieder Fahrt auf, eine stampfende Rocknummer mit einem bluesigen Groove, stimmlich erinnert mich das Ganze ein wenig an härtere Gotthard-Scheiben. „Love Bites“, „Caught Up In A Rush“ und „One Life – My Life“ bestechen ebenfalls mit den Charakteristika der anderen Songs – powervolle Riffs, eingängige Melodien und einer ausdrucksvollen Stimme.

Mit „All Died Young“ beschließt die härteste Nummer ein Album, welches durchwegs begeistern kann.

Rating: 8 von 10 Punkten!

CD-Review by MICHAEL STECHER

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